
Wie Dahlems Bürgermeister auf Radio Euskirchen-Nachfrage sagt, hat eine Fachfirma neben der Bundesstraße sondiert, um mögliche Kampfmittelfunde im Boden zu finden. Offenbar mit Erfolg.
Allerdings kann der gefundene Blindgänger nicht entschärft werden, sagt Lembach. Deshalb organisieren die Fachleute jetzt zehn LKW-Ladungen Sand. Denn der Blindgänger soll im Laufe des Nachmittags kontrolliert gesprengt werden. Der Sand soll die Explosionswucht abmildern.
Im Sicherheitsradius liegt nicht nur die B51, sondern auch zwei Bauernhöfe, die evakuiert werden mussten. Wie lange die Bundesstraße gesperrt bleibt, ist noch unklar. Die Umleitung führt via Milzenhäuschen über die B258 und L204.
Auf der untersuchten Fläche an der B51 soll ein Solarpark entstehen. Die Sondierungsarbeiten sind Teil der nötigen Voruntersuchung des Geländes.