Archiv

Bewährungsstrafe wegen Bestechung

Das Bonner Landgericht hat einen Mann aus Zülpich wegen Anstiftung zur Bestechung und Urkundenfälschung zu einem Jahr und vier Monaten Gefängnis verurteilt.


Die Richter haben die Strafe zur Bewährung ausgesetzt. In 21 nachgewiesenen Fällen ging es um die Ausfuhr teurer Geländewagen nach Polen.

Bei seinen Geschäften wollte der 49-Jährige die hohen Einfuhrsteuern in Polen sparen. Dafür hat er einen damaligen Beamten der KFZ-Zulassungsstelle im Euskirchener Kreishaus dazu angestiftet, die Autos als LKW umzuschreiben. Der hatte sich auf das Geschäft eingelassen und jeweils zwischen 250 und 300 Euro kassiert. Er war dafür in einem anderen Verfahren bereits ebenfalls zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.

 Gegen das neue Urteil hat die Staatsanwaltschaft Revision eingelegt. Sie wollte bei dem Zülpicher auch rund 15.000 Euro einziehen lassen - laut Urteil sind es aber nur gut 3.000 Euro.


Anzeige
Zur Startseite