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Anklage gegen Brüder aus Arloff

Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf hat Anklage gegen zwei mutmaßliche Syrien-Kämpfer aus Bad Münstereifel erhoben. Den beiden Brüdern wird vorgeworfen, sich an einer terroristischen Vereinigung im Ausland beteiligt und gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen zu haben.


Die beiden Brüder waren Ende Januar in Arloff von einem Sondereinsatzkommando festgenommen worden und sitzen seitdem in Untersuchungshaft. In den Jahren 2013 und 2014 sollen die beiden in Syrien der Al-Nusra-Front angeschlossen haben. Dort sollen sie eine Kampfausbildung erhalten und sich auch an Kampfeinsätzen beteiligt haben, hieß es vom NRW-Innenministerium. Einer der beiden Brüder soll zeitweise auch Mitglied des Islamischen Staats gewesen sein. Beiden drohen bis zu 10 Jahre Haft.

Derzeit prüft das Düsseldorfer Oberlandesgericht die Zulassung der Anklage.


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