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Neue Version um angeblichen Taxibetrug

Um die angeblich 18.000 Euro teure Taxifahrt gibt's es jetzt eine ganz neue Version der Geschichte. Nach dem der Taxifahrer seinen Fahrgast wegen Betrugs bei der Polizei in Euskirchen angezeigt hat, hat sich jetzt der Fahrgast zu Wort gemeldet.


Er hat Anzeige gegen den Taxifahrer erstattet und wirft ihm falsche Beschuldigung vor.

Ein Taxifahrer soll einen Mann durch halb Europa gefahren haben - am Ende soll er auf den 18.000 Euro Fahrtkosten sitzengeblieben sein. So die Version des Fahrers.

Der Fahrgast stellt aber alles ganz anders dar: In einem Schreiben an die Bild-Zeitung gibt er sich als Unternehmer aus den USA aus. Er habe den Taxifahrer vor zwei Jahren in Panama als Chauffeuer beschäftigt. Als eine teure Handtasche weggekommen sei, habe er den Fahrer entlassen. Die Fahrt quer durch Europa sei eine Art Wiedergutmachung gewesen. Von einer Taxifahrt sei nie die Rede gewesen.

Die Euskirchener Polizei muss jetzt die Wahrheit in diesem kuriosen Fall herausfinden.

So hatte der Fahrer letzte Woche die Geschichte der Polizei erzählt:

Die Geschichte beginnt Anfang Oktober in Monte Carlo. Dort holt der Taxifahrer einen ihm aus der Vergangenheit bekannten Mann ab. Er fährt ihn wunschgemäß zuerst nach Nizza. Von dort geht es weiter nach Brüssel und anschließend nach London. Über die Slowakei schließlich fährt man nach Bad Münstereifel.

Dort verbringen die beiden zwei Tage in einem Hotel, bevor es wieder nach London geht. Dort behauptet der Fahrgast, dass sich das Geld für die Fahrtkosten auf einer Bank in Mexiko befinde. Die beiden vereinbaren deshalb, gemeinsam nach Cancun zu fliegen. Von einem Hotel in Mexiko soll sich der Fahrgast dann aus dem Staub gemacht haben. Über Toronto, Island und London ist der Taxifahrer dann nach Euskirchen gelangt, um den Fall anzuzeigen.


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