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Weilerswist schließt Vergleich bei Swap-Geschäften

Die Gemeinde Weilerswist wird für verlustreiche Zinsgeschäfte mit der WestLB entschädigt. Darauf haben sich die Gemeinde und der Rechtsnachfolger der WestLB, die Erste Abwicklungsanstalt, außergerichtlich geeinigt.


Die Klage am Düsseldorfer Landgericht hat Weilerswist damit zurückgenommen.

Auslöser war damals eine Idee des Innenministeriums und der Finanzagentur des Bundes. Sie hatten 2005 sogenannte Swap-Geschäfte angepriesen. Diese Finanztermingeschäfte sollten Zinsen optimieren.

Weilerswist hatte daraufhin verschiedene Swap-Geschäfte mit der WestLB vereinbart. Ein Fehler: Die Geschäfte waren überaus verlustreich.

Vor vier Jahren reichte die Gemeinde Klage beim Landgericht ein. Sie wollte damit aus den Verträgen rauskommen.

Im einem Vergleich hat der WestLB-Nachfolger zugestimmt, sich an den Weilerswister Verlusten angemessen zu beteiligen. Was das genau heißt, teilten beide Seiten nicht mit.

Noch laufen die Verträge. Die Politik will in den nächsten Wochen schauen, ob sie die Verträge beendet.


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