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NRW-Justiz baut Anti-Geldwäschestelle aus

Die NRW-Justiz baut die Anti-Geldwäschestelle bei der Generalstaatsanwaltschaft Hamm Deutlich aus. Die Zentrale Organisationsstelle für Vermögensabschöpfung (ZOV) werde von fünf auf elf Stellen aufgestockt, sagte deren Leiter, Oberstaatsanwalt José Asensio Pagan, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Hamm (dpa/lnw) - Die NRW-Justiz baut die Anti-Geldwäschestelle bei der Generalstaatsanwaltschaft Hamm Deutlich aus. Die Zentrale Organisationsstelle für Vermögensabschöpfung (ZOV) werde von fünf auf elf Stellen aufgestockt, sagte deren Leiter, Oberstaatsanwalt José Asensio Pagan, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Ziel sei es, konsequenter als bisher illegal erworbenes Vermögen in Nordrhein-Westfalen abzuschöpfen. "Verbrechen soll sich nicht lohnen dürfen", erklärte Asensio Pagan aus Anlass des einjährigen Bestehens der ZOV.

Sie ist bundesweit einzigartig und berät seit einem Jahr Staatsanwälte und Richter landesweit bei der Abschöpfung von illegal erworbenem Vermögen. Außerdem schult sie Justizmitarbeiter im neuen Recht der Vermögensabschöpfung, das grundlegend reformiert wurde. 2017 wurden laut Angaben des NRW-Justizministeriums 192,3 Millionen Euro an illegalem Vermögen abgeschöpft.

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