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Auch Pinkwart zu Gesprächen über Atomreaktoren nach Belgien

Im Streit um Sicherheitsmängel bei den belgischen Kernkraftwerken Tihange und Doel intensiviert die nordrhein-westfälische Landesregierung ihre Kontakte in das Nachbarland.

Düsseldorf (dpa/lnw) - Im Streit um Sicherheitsmängel bei den belgischen Kernkraftwerken Tihange und Doel intensiviert die nordrhein-westfälische Landesregierung ihre Kontakte in das Nachbarland. Nach Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) wird auch Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) zu Gesprächen nach Brüssel fahren.

Pinkwart wird am 28. Februar mit der belgischen Energieministerin Marie-Christine Marghem und Innenminister Jan Jambon zusammentreffen. Jambon ist auch für Reaktorsicherheit zuständig. "Wir werden über die wichtigen energiepolitischen Fragen sprechen und nach Wegen suchen, um die grenzüberschreitende Kooperation im Interesse der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern", sagte Pinkwart.

Laschet wird bereits am Dienstag kommender Woche unter anderem den belgischen Ministerpräsidenten Charles Michel treffen. Laschet und Pinkwart hatten wiederholt die Abschaltung der umstrittenen Atomreaktoren Tihange nahe Aachen und Doel bei Antwerpen gefordert. Der Ministerpräsident hatte zuletzt vorgeschlagen, Braunkohlestrom aus NRW nach Belgien zu transportieren, damit die dortigen störanfälligen Atommeiler abgeschaltet werden können.

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